
rectify studio
Mit rectify Studio stellen wir Wissenschaftler:innen und Forschungseinrichtungen ein leistungsstarkes Analyse-Tool zur Verfügung, das speziell für die Bedürfnisse moderner Studien zur Rückengesundheit entwickelt wurde. Die Software ermöglicht Auswertungen per Drag-and-Drop direkt in der Benutzeroberfläche – alternativ können die Rohdaten im .csv-Format exportiert werden, um tiefgehende individuelle Analysen durchzuführen.
Case Studies
rectify im Forschungseinsatz an der TU Braunschweig
Eine Forschungsstudie an der Technischen Universität Braunschweig untersucht derzeit unterschiedliche Bauverfahren. Hierbei kommt das rectify-System von Minktec zum Einsatz, um die biomechanische Wirbelsäulenbelastung der beteiligten Arbeitskräfte zu analysieren. Es zeichnet während verschiedener Arbeitsschritte kontinuierlich Daten zur Haltung und Bewegung der Wirbelsäule auf.
Automatische Erkennung täglicher Aktivitäten
Eine weitere publizierte Studie demonstriert die Fähigkeit des flexiblen Sensorsystems zur automatischen Erkennung von Alltagsaktivitäten (Activities of Daily Living – ADL). Der Sensor erfasst präzise die 3D-Form und Bewegung der Wirbelsäule in Echtzeit.
Durch den Einsatz von maschinellem Lernen wurden diese Sensordaten genutzt, um verschiedene Aktivitäten wie Sitzen, Stehen, Gehen, Bücken und deren Übergänge zuverlässig zu klassifizieren. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial des Systems für Anwendungen im Gesundheitswesen, zur Überwachung des Wohlbefindens und in der ergonomischen Analyse. Weitere Details in der MDPI Sensors Publikation.
Klinische Anwendung: Beweglichkeitsmessung nach Skoliose-OP
In einer klinischen Pilotstudie wurde das rectify-System eingesetzt, um den Bewegungsumfang (Range of Motion - ROM) der Lendenwirbelsäule bei jugendlichen Patienten mit idiopathischer Skoliose zu untersuchen. Die 3D-Messungen erfolgten vor und nach einer dorsalen Korrekturspondylodese sowie bei Nachuntersuchungen.
Das flexible Sensorsystem ermöglichte die objektive Quantifizierung der Veränderungen in Flexion, Extension, Seitneigung und Rotation. Es konnten die erwartete postoperative Reduktion der Beweglichkeit sowie die teilweise Erholung im Zeitverlauf präzise erfasst werden, was das Potenzial des Systems für die klinische Verlaufsbeurteilung unterstreicht. Weitere Details im Abstract der Studie.
